Wöchentlich an die Haushalte in Aumühle, Barsbüttel, Boberg, Börnsen, Braak, Brunsbek, Glinde, Oststeinbek, Reinbek, Stapelfeld, Wentorf, Witzhave und Wohltorf
Außerdem diese Woche in der Glinder Zeitung ˇ Sachsenwald:
Glinde: 250 Jugendliche bei Ausbildungsbörse
Stormarn: MIT fordert Senkung der Einkommenssteuer
Oststeinbek: Kursana Domizil feierlich eröffnet
SONDERSEITEN:
In Reinbek zu Hause
Aktiv im Alter
Auto News
Gute Platzierungen im Biathle für Sportler des SC in Kapstadt
Wentorfer bei Weltmeisterschaften
Kapstadt. Die Sportler des SC Wentorf konnten bei den Weltmeisterschaften im Biathle große Erfolge erringen. Bild: In der Mitte der Wentorfer Uwe Peitzner (53), amtierender Deutscher Meister. Er belegte einen 5. Platz. Foto: gs
Wentorf (gs) - Bei den diesjährigen Weltmeisterschaften im Biathle in Kapstadt (RSA), der Kombination aus Laufen-Schwimmen-Laufen, konnten die Modernen Fünfkämpfer und Mehrkämpfer des SC Wentorf nach zwei Deutschen Meistertiteln und Vizeeuropameistern weitere tolle Erfolge feiern. Dank der großzügigen Unterstützung des Vereins und des Landesfachverbandes konnte die Reisekasse entlastet und dieses einmalige Erlebnis möglich gemacht werden. David Peitzner belegte als amtierender Deutscher Meister in der Altersklasse Junioren in einem packenden Wettkampf den undankbaren 4. Platz hinter drei Startern aus Südafrika und wie bei den Europameisterschaften vor Kevin Jones (GB). Bei stürmischem Wetter mit 20° Wasser und 22° Außentemperatur hat er mit dem 4. Platz jedoch sein zweitbestes Ergebnis bei Weltmeisterschaften nach dem Gewinn des Weltmeistertitels im Jahr 2005 erreicht. Sein Vater und Trainingspartner Uwe Peitzner, ebenfalls amtierender Deutscher Meister, erkämpfte sich in der Altersklasse Masters 50+ im stark besetzten Feld den 5. Platz. Trotz eines Muskelfaserrisses kurz vor dem Ziel biss er sich bis zum Ende durch.
Vielversprechende Prognosen bei VSW-Treffen
Siedelt Teppich Kibek in Barsbüttel?
Reinbek. Lebendiger Einblick in die Produktionsabläufe bei Lugato: Dr. Konrad Auch, technischer Leiter, mit Maschinenführer Olaf Haupt (v. l.). Foto: Strauß
Barsbüttel (str) - Einmal im Jahr lädt der Verband der Südholsteinischen Wirtschaft e. V. (VSW) in Zusammenarbeit mit Unternehmen zum Austausch über aktuelle Entwicklungen. "Wir hatten schon Treffen in Ahrensburg, Reinbek, Glinde und Trittau. Barsbüttel wurde etwas stiefmütterlich behandelt", so Axel Stehr. Deshalb freute sich der VSW-Geschäftsführer, Firma Lugato GmbH und Co. KG als Gastgeber des "Barsbütteler Treffen 2008" gewonnen zu haben. Das 1919 in Wandsbek gegründete Unternehmen vertreibt bautechnische Produkte für Heimwerker. Zum Kundenkreis zählen Bau- und Heimwerkermärkte in Deutschland und im benachbarten Ausland. Im Herbst 2007 hatte der international agierende Betrieb einen Teil seiner Produktion nach Barsbüttel verlagert. Immer mehr Firmen aus Hamburg und Umgebung zeigen Interesse an der südstormarner Region. Bürgermeister Thomas Schreitmüller begrüßt die zunehmende Bereitschaft, sich in Barsbüttel anzusiedeln. Im Rahmen des "Barsbütteler Treffen 2008" informierte der Verwaltungschef über die aktuelle Wirtschaftslage. "Wir haben in diesem Jahr mit sieben Millionen Euro Gewerbesteuereinnahmen gerechnet, liegen zum Jahresende aber bei gut 8,5 Millionen Euro." Der Gemeinde bleibt davon ein Drittel. Die übrige Summe verteilt sich zu einem Drittel auf den Kreis sowie zu einem weiteren Drittel gemeinschaftlich auf Land und Bund. "Für das Jahr 2009 rechnen wir mit rund 7,5 Millionen Euro Gewerbesteuereinnahmen", so Schreitmüller. "Der Haushalt 2009 sieht vor, dass unser Gewerbesteuerhebesatz unverändert bei 340 Prozent bleibt. In Hamburg liegt der Hebesatz mit 470 Prozent deutlich höher." In den vergangenen Jahren galt Barsbüttel als die Gemeinde mit höchstem Schuldenberg im Kreis Stormarn. Das Haushaltsloch von 17 Millionen Euro konnte zum Teil mit Grundstücksverkäufen im Gewerbegebiet gestopft werden. Doch auch in Zukunft belasten rote Zahlen den Haushalt. "Wir liegen jetzt bei circa elf Millionen Euro Schulden." Um Planungssicherheit zu gewährleisten, wird von der Verwaltung erstmals eine Vermögenserfassung mit Übersicht über gemeindeeigene Grundstücke erstellt. Außerdem sollen Rationalisierungsmaßnahmen zum Aufschwung beitragen. Zudem könnte Barsbüttel von einem neuen Nahversorgungszentrum in der Ortsmitte profitieren. Viel versprechend ist auch die Aussicht, Investoren für Gewerbeansiedlung in Nähe des Barsbütteler Autobahnkreuzes zu gewinnen: Die Landesplanung hat bereits grünes Licht gegeben. "Hier könnten sich erstklassige Unternehmen ansiedeln", so der Bürgermeister. "Teppich Kibek ist seit Jahrzehnten interessiert." Eine Einigung wurde noch nicht erzielt. "Wir sind am Beginn eines Weges."