Nr. 06 / 07. Februar 2012 / 44. Jahrgang  
  
Logo Glinder Zeitung

 
 Verlag Hans-Jürgen Böckel GmbH, Beim Zeugamt 4, 21509 Glinde, Telefon 040/710 90 80, Fax 040/710 90 888, E-Mail: info@glinder-zeitung.de, Druckauflage 41.100
 Wöchentlich an die Haushalte in Aumühle, Barsbüttel, Boberg, Börnsen, Braak, Brunsbek, Glinde, Oststeinbek, Reinbek, Stapelfeld, Wentorf, Witzhave und Wohltorf
  Home Mediadaten Impressum Wir über uns AGB´s Kontakt Anzeigenaufnahme
   
 
STORMARN
Der Wald ist stärker beschädigt
weiter
 

GLINDE
60 Teilnehmer bei der Triglindeade
 
weiter
 
 
REINBEK
Spitzenkandidat
Jost de Jager
bei CDU-Treffen
weiter
 
Außerdem diese Woche in der
Glinder Zeitung · Sachsenwald:

Oststeinbek
Seniorengerechte Wohnungen fehlen im Ortskern

Wentorf
Neujahrsempfang der Wirtschaftsinitiative

Barsbüttel
Nur Zweidrittel-Mehrheit für den Haushalt


SONDERSEITEN:

Fit und Chic

Der GBO informiert

Valentinstag

Auto News

Alles fürs Tier



Kursus der Glinder Volkshochschule in der Spinosa
Kinder können köstlich kochen

Glinde. Sie haben sichtbar Spaß am Zubereiten einer Pizza im Kochkurs in der Spinosa: Gisela Rohard (VHS), Aleksander (13), Diätassistentin Miriam Schomann (TSV), John (10), und Christoph (16, v. l.).

Foto: Mommert

Glinde (mom) - Viele Kinder wissen heute kaum noch, wie Gemüse in natürlicher Form aussieht, riecht oder schmeckt. Hier hilft der Kochkursus der VHS für Kinder im Spinosa, Schlehenweg 1a in Glinde, weiter. Der Kochkurs wird von Ernährungsberaterin Gisela Rohard von der VHS geleitet.
"An der ersten Veranstaltung dieses Gemeinschaftsprojektes der VHS mit der Spinosa beteiligten sich 14 Kinder", berichtete Mitarbeiterin Ramona Fuß. Unterstützt wurden Fuß und Rohard bei der Zubereitung von Kartoffelsuppe und Quarkspeise nicht nur von von vielen hilfreichen Kinderhänden, auch von der Diätassistentin Miriam Schomann. Sie leistet beim TSV Glinde ihr freiwilliges soziales Jahr und weiß, wie man sich ohne Gewichtszunahme gesund ernährt. "Das Kochangebot richtet sich an Kinder und Jugendliche, die Lust zum Kochen haben oder es lernen möchten", so Ramona Fuß. Gekocht wird jeweils freitags um 14 Uhr, am 10. Februar, 4. und 25. Mai sowie 15. Juni.
"Alle Kinder, die Spaß am Kochen haben, können sich beteiligen, es gibt keine Altersgrenze und Kosten entstehen auch keine", berichtete Diplom-Ökotrophologin Gisela Rohard. "Ziel ist es, den Kindern bestimmte Fertigkeiten beizubringen, die diese dann zu Hause anwenden können", so Ernährungswissenschaftlerin Rohard. "Viele Kinder haben keine Erfahrung und erkennen kaum gängige Gemüsearten. Hier lernen sie das Garen ohne Mikrowelle. Es ist erstaunlich, dass die Angst vieler Menschen, ihr Auto mit Bio-Sprit kaputt zu machen, größer ist als die vor falscher Ernährung. Dabei ist das doch der Treibstoff für den eigenen Körper", wundert sie sich.
Die Kochnachmittage sind sehr arbeitsintensiv für Ramona Fuß, machen aber allen großen Spaß. Aber weil das Personal in der Spinosa knapp ist, bleibt es bei insgesamt acht Kochveranstaltungen mit VHS und Spinosa, auch, weil danach Miriam Schomann ihr soziales Jahr beendet hat. Darum wünscht Ramona Fuß sich, dass die Stadt die fehlende halbe Stelle besetzt, denn dann kann der Kochkurs weiter laufen. Aber auch mit einer ehrenamtlichen Kochhilfe für einige Nachmittage, so können sich Rohard und Fuß vorstellen, wäre vielen Kindern geholfen.




Auszeichnung der Stormarner SPD
Nominiert für den Friedenspreis

Reinbek (hap/pt) - Im Jubiläumsjahr sind nicht weniger als elf Einzelpersonen und Organisationen nominiert. Die SPD Stormarn lobt zum 25. Mal den von ihr gestifteten Olof-Palme-Friedenspreis aus, mit dem im Sinne des 1986 ermordeten schwedischen Ministerpräsidenten besonderes Engagement für den Erhalt des Friedens und den gesellschaftlichen Ausgleich gewürdigt werden soll.
Das fünfköpfige Kuratorium, das die potenziellen Preisträger auswählt, hat diesmal auch eine Glinder Vereinigung und einen Reinbeker nominiert: Die Glinder "Bürgerinitiative gegen Rechts" wurde ausgewählt, weil sie sich mit Mahnwachen, Lesungen und Demonstrationen gegen ein Textilgeschäft zur Wehr setzt, das Kleidung anbietet, die sich vor allem in der rechtsradikalen Szene großer Beliebtheit erfreut. Der Reinbeker Dr. Rolf Bettaque wurde ebenfalls für den Friedenspreis nominiert. Er ist Mitbegründer und heute Ehrenvorsitzender des Vereins "Kontakt - Initiative gegen Sucht und Gewalt in Stormarn", der sich vor allem für die Belange von Kindern und Jugendlichen einsetzt.
Der Olof-Palme-Friedenspreis wird am Dienstag, 28. Februar, um 18 Uhr im Schloss Reinbek, verliehen. Kuratoriusmitglied Cord Denker wird alle Nominierten würdigen und die Entscheidung für den oder die Preisträger begründen.
Zu den Nominierten zählen ferner:
- das "Antirassistische Bündnis", gegründet 2009. Mitglieder sind Parteien, Organisationen und Einzelpersonen, deren Ziel es ist, über Aktivitäten faschistischer und rassistischer Gruppierungen in Städten sowie Gemeinden Stormarns aufzuklären und ihnen entgegen zu wirken.
- die Vereine "Bella Donna". "Frauen Helfen Frauen" und Dagmar Greiß: Greiß ist Mitbegründerin der beiden genannten Vereine. Sie engagiert sich gegen Gewalt gegen Frauen, sexuellen Missbrauch und für die Betreuung von Frauen mit Gewalterfahrungen.
- die "Oldesloer Tafel EFA" und Ilse Siebel. Die "Oldesloer Tafel EFA" wurde von der ehemaligen Bürgerworthalterin Ilse Siebel gegründet. Besondere Projekte sind Essen für Alle, der Laden ohne Kasse, der "Drachenturm" und die Kleiderkiste.
- "Gärten der Begegnung Ahrensburg" und Jürgen Martens: Martens hat sich ehrenamtlich für die Schaffung von Kleingärten eingesetzt, in denen Zuwanderer zusammen mit Einheimischen gärtnern. o Der Verein "Hand in Hand": Der Bad Oldesloer Verein engagiert sich für kleinere private Gesundheits- und Bildungs- und Völkerverständigungsprojekte in Ländern Afrikas, Lateinamerikas und Asiens.
- Der Verein "Schönberger Freundeskreis Sieraków": Er engagiert sich für ein besseres Miteinander von Deutschen und Polen.
- Gerhard Ehlers, Vorstandsmitglied "Förderkreis Norddeutschland von Oikocredit": Gerhard Ehlers ist in der Kirchengemeinde Reinbek-West in der Eine-Welt-Arbeit aktiv. Außerdem ist er Mitglied im Förderkreis Norddeutschland von Oikokredit, einer ökumenischen Entwicklungsgenossenschaft, die gerechte Produktionskredite für Entwicklungsprojekte vergibt.
- Dr. Wolfgang Beutin, Schriftsteller: Der Literaturwissenschaftler stellt in seinen Texten und Forschungen stets einen antimilitaristisch geprägten Friedensbegriff ins Zentrum seiner Arbeit und ist engagiert in Initiativgruppen der Friedensbewegung und Träger des Tucholski-Preises.
Ebenfalls nominiert war zunächst der Bad Oldesloer Freundeskreis Beer Yaakov/Israel, der jedoch verzichtete.
Der Preisträger wird bis zur Verleihung am 28. Februar geheim gehalten.



Anzeigen